Erste Hilfe für den Hund

Verletzungen und Vergiftungen können bei einem Hund schnell lebensbedrohlich sein. Damit Sie in akuten Situationen rasch reagieren können, haben wir hier einige Informationen zusammengestellt.

Viele Lebensmittel die wir Menschen bedenkenlos verzehren dürfen, sind leider für unseren Hund nicht gesund. Damit es nie zu einer Vergiftung kommt, haben wir hier eine Liste von Lebensmittel eingestellt die ein Hund niemals bekommen darf.

Sollten Sie wichtige Informationen oder Links kennen teilen Sie uns diese bitte mit.

 

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Gekochte Möhren wirken gegen bakteriell bedingten Durchfall.

In Zeiten antibiotikaresistenter Keime besinnt man sich vermehrt auf altbewährtes Wissen. Im Humanbereich wird die Möhrensuppe als Wiederentdeckung gefeiert. Eine Arbeitsgruppe um einen Erlanger Universitätsprofessor und einem Wiener Pharmakologen gelang nach jahrelanger Forschung der wissenschaftliche Beweis, wie und warum Möhren antibiotisch wirken. Beim (langen!) Kochen werden bestimmte Kohlenhydrate - Oligogalakturonsäuren - freigesetzt, die den Rezeptoren der Darmschleimhaut ähneln und an krankmachende Darmkeime andocken. Die Rezeptoren der Erreger werden damit blockiert und unterbunden, dass sie sich an die Darmwand anheften. Die Keime werden dann ohne krankmachende Wirkung ausgeschieden.

 

Beim Menschen wird nach folgendem Rezept gekocht: 500 g Möhren schälen und klein schneiden und in 1 Liter Wasser zum Kochen bringen. Mindestens zwei Stunden bei niedriger Temperatur köcheln lassen. Die Möhren mit dem Kochwasser pürieren und mit abgekochtem Wasser wieder auf 1 Liter Gesamtmenge auffüllen. Einen gestrichenen Teelöffel Meersalz dazu geben.

 

Hunde (und Katzen!) freuen sich über eine Zugabe tierischer Art: Kochen Sie einfach zwei Hähnchenschenkel mit, das peppt die vegetarische Mahlzeit geschmacklich auf. Den anfangs entstehenden Schaum schöpft man mit einer Suppenkelle ab. Auch hier ist es wichtig, dass die Möhren mindestens zwei Stunden leise köcheln, damit sie ihre positive Wirkung entfalten können. Die fetthaltige Hähnchenhaut und die Knochen wandern in den Mülleimer, das Hähnchenfleisch wird klein geschnitten, zu den pürierten Möhren gegeben und mit gefüttert. Meersalz nicht vergessen! Bei großem Hunger gibt man frisch gekochtes Kartoffelpüree dazu.

 

Je nach Hundegröße und benötigter Menge können auch mehr Hähnchenschenkel oder sogar ein ganzes Suppenhuhn verarbeitet werden. Die Möhrensuppe lässt sich gut auf Vorrat kochen und portionsweise einfrieren. Sie hält sich aber auch zwei Tage im Kühlschrank.

 

Gefüttert wird in kleinen Portionen. Je nach Intensität der Beschwerden am besten 3-4 x täglich. Die tägliche Futtermenge beträgt etwa 2 % des Körpergewichtes. Ein 25 kg schwerer Hund bekäme also etwa 500 g täglich auf mehrere Mahlzeiten verteilt.

Diese Lebensmittel können giftig für Ihren Hund sein [Infografik]

Diese Infografik wurde auf Fressnapf.de gefunden